… die Nacht als die Bären kamen!

Startort: Yosemite (Curry Village)

Zielort: Lone Pine

Wetter: heiß

2:00 Uhr morgens, wir schlafen tief und fest in unserem Hauszelt. 2:07 Uhr mit Geschrei und komischen Tönen, wie wenn jemand Blechmülleimer umwirft werden wir geweckt. Wir haben beide den gleichen Gedanken, EIN BÄR!

Wir gehen zum „Fenster“, welches nur aus einem Fliegengitter besteht, und siehe da nur etwa 10m vor uns steht ein Schwarzbär mit seinen zwei kleinen süßen Jungbären und durch wühlt, was die Nachbarn stehen ließen. Kein Gitter, kein großer Graben sondern nur zwei Ranger die für den Fall der Fälle die Flinte im Anschlag haben. Mit mulmigem Gefühl öffne ich die Tür, denn ein Foto muss doch sein. Ich streckte aber nur den Arm mit der Kamera in der Hand durch den Türspalt, denn als Bärenfutter will ich diese Reise nicht beenden. Nach dem ein tolles Foto im Kasten war, schauten wir noch etwas zu ehe die Bärenmutter auf unser Hauszelt zukommt. Grübel’, haben wir noch was Essbares im Zelt, draußen vor der Türe – nein, alles in der Bärenbox. Die Bärin geht mir den Jungen an unserem Zelt vorbei und es kehrt wieder Ruhe um und in unserem Zelt ein.

Nach dieser Abenteuernacht starten wir über den Tioga Pass durch das Death Valley Richtung Las Vegas. Da das Death Valley bei den meisten Wohnmobilvermietern verboten ist, wir aber das Glück haben, dieses auf eigene Gefahr im Juni noch durchfahren zu dürfen streben wir einen Campingplatz kurz davor an um am nächsten Morgen die Kälterezeit zu nutzen.

Während der Fahrt abwärts des Tioga Passes leuchtete eine Warnmeldung im Amaturenbrett auf „Check“! Check? Was? Das Auto lief normal wie immer, Bremsen gingen Problemlos, Ölstand auch OK, was nun? Wir fuhren eine Tankstelle an, dort gab man uns die Auskunft wir sollen noch etwa 60 mi. fahren und dann wird das schon weg gehen. OK, beruhigend? Nach 60mi., in Big Pine, leuchtete die Info immer noch. Wir riefen dann die Servicenummer unseres Wohnmobilvermieters, El Monte, an. Dort bekamen wir die Info „So lange das Fahrzeug fährt ist alles in Ordnung, wir sollen uns melden wenn wir irgendwo stehen“. Ein Eck weiter war eine Autowerkstatt, er meinte dass das Fahrzeug überanstrengt ist und die Lampe durch den Höhenunterschied anging, diese aber bald erlöschen wird. Kaum ein Kilometer gefahren und die Lampe war erloschen.

Nach dem wir etwas mehr als 300km unterwegs waren, haben wir gegen 16 Uhr Lone Pine erreicht. Eine Western Stadt, wie man sie aus den Filmen kennt. Dann noch eine Runde im Ort gedreht, dabei drei Caches gehoben, eine runde Schwimmen im Pool und dann früh ins Bett, denn morgen wollen wir ja früh starten. 


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