USA 2008


10.07.2008 - Leider wieder zurück!

Nach einem kurzweiligen Flug und einer 25 Minütigen Umstiegszeit in London / Heathrow sind wir am Freitagabend im Regenland Deutschland angekommen. Für unsere Koffer war die Umstiegsphase zwar etwas kurz, aber einen Tag später haben wir dann auch diese erhalten.

Wir möchten allen nochmals recht herzlich danken, welche uns diese tolle unvergessliche Hochzeitsreise ermöglicht haben.

DANKE

Kathrin & Stefan




04.07.2008 - Hollywood, Univeral City

Freitag 4. Juli 2008 – Independence Day

Startort: Los Angeles

Zielort: Buellton

7:00 Uhr Aufstehen und mit dem WoMo zum Park and Ride Parkplatz ein paar Straßen weiter. Nun auf nach Hollywood. Bei der Station Balboa stiegen wir in den Bus ein, um nach North Hollywood zu fahren. Dort ½ Stunde später angekommen, stiegen wir in die U-Bahn ein, die wir nach der ersten Station wegen eines Defekts wieder verlassen mussten. Aber nach einer kurzen Pause ging es dann weiter bis zum Hollywood Blvd. Dort angekommen, standen wir schon auf “Kermit the Frog“, „Jackie Chan“, … Wir standen direkt auf dem Walk of Fame vor dem Kodak Theater. Dort werden alljährlich die Oscars verliehen und man hat einen perfekten Blick auf den „HOLLYWOOD“-Schriftzug in den grünen Hügeln des Griffith Parks. Auf dem Boulevard gab es einige Sterne sowie auch Unterschriften mit Hand und Fußabdrücken von Promis (u.a. Arnold Schwarzenegger, Harry Potter) vor dem Mann’s Chinese Theater zu sehen. Mit der U-Bahn fuhren wir dann weiter zur Universal City. Diese ist direkt vor den Universal Studios (Produktionsstätten von u.a. Jurassic Park, Zurück in die Zukunft, Die Mumie) und besteht aus vielen kleinen Shops und Fastfoodrestaurants. Da uns leider die Zeit für den Themenpark nicht gereicht hat, schlenderten wir durch die City, die uns an Las Vegas erinnerte. Wir liefen vorbei am Bubba Gump Shrimp Co. Restaurant, wo Stefan in die großen Schuhe von Forrest Gump schlüpfte und auf seiner Bank saß J!

Gegen 14:30 Uhr waren wir dann zurück am WoMo und fuhren los Richtung Santa Barbara. Dort wollten wir eigentlich die nächste Nacht verbringen. Doch der Campground war aufgrund des Independence Day’s (verlängertes Wochenende) voll belegt und wir mussten weiterfahren Richtung Buellton. Auch der zweite Campground war voll belegt. Beim dritten hatten wir dann Glück – mussten aber 2 Nächte bleiben, da für eine Nacht der Platz nicht vermietet wurde (aufgrund der Ferien). Diesen zwei Nächte bleiben jetzt hoffentlich die teuersten zwei (insgesamt $ 123,- = € 80,-) für unsere Tour. Nun warten wir gespannt auf das Feuerwerk!




29.06.2008 - Arches National Park

Nach der 750km langen Fahrt von Las Vegas nach Moab war heute ein „fast“ Autofreier Tag für uns. Wir waren nun im Arches National Park, „Arch“ heißt übersetzt „Bogen“, was eigentlich schon alles sagt. Hier gibt es viele und riesige Sandsteinbögen und Fenster, also Löcher im Felsen durch welche man hindurch sehen / gehen kann.

Nach dem Frühstück ging es auf in den National Park.

Unser erstes Ziel war die „Windows Section“. Den „Double Arch“, das South und North Window sowie noch den „Turret Arch“ abgelaufen. Nun ging es weiter in „Devils Garden“ (Teufels Garten) und als Ziel den „Double O Arch“ welcher ganz hinten im Tal zu sehen ist. Eine Strecke von 10km bei 38°C über Stock, Sand und Stein. Der Weg dorthin führte uns am „Landscape Arch“, dem größten Sandsteinbogen der Welt, vorbei.

Wie überall auf der Welt trafen wir natürlich auch Deutsche auf der Strecke, zur gleichen Zeit spielte Deutschland gegen Spanien im EM Finale gegeneinander, was natürlich auf dem Trail unser Thema war. Dabei haben wir festgestellt, dass wir noch die Californische Zeit auf der Uhr eingestellt hatten und unsere Uhr eine Stunde hinterher lief. Dies erklärte dann auch warum der Supermarkt am letzten Abend um 8:30 p.m. schon geschlossen war obwohl wir erst 8 p.m. auf der Uhr hatten, denn es war ja in Wirklichkeit in Utha schon 9:30 pm

Am Abend ging es noch kurz in Pool und dann auf zum Essen, Pizza „all you can eat“ stand heute auf dem Speiseplan. Als Verdauungsspaziergang sollte noch kurz ein Cache gehoben werden, nach dem Stefan aber eine Schlange neben dem Trampelpfad gesichtet hatte, zogen wir es vor diesen Cache dort zu belassen.



weitere Bilder vorhanden

27.06.2008 – Ein Tag in Las Vegas

Standort: Las Vegas

Wetter: sehr sonnig und heiß bis 44°C

Nach einem anstrengenden letzten Tag mit frühem Aufstehen war es heute Zeit das Hotelbett etwas länger als gewohnt zu belegen.

Nach einem Frühstück in unserem Womo machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Stratosphere-Tower, die so genannte „Nadel“, das höchste Gebäude westlich des Mississippi mit 350m Höhe. Nach dem wir die Sicherheitskontrollen überstanden hatten, ging es in rasanter Geschwindigkeit mit dem Fahrstuhl nach oben. Oben befanden sich ein Restaurant und einige coole Fahrgeschäfte, ein Flitzer der dich über den Rand des Towers fahren lies, eine Art Kettenkarussel, welches sich nach außen über den Rand drehte und dann noch der „BigShot“. Dort wo bei den meisten Türmen eine Antenne auf der Spitze sitzt, befindet sich beim Stratosphere-Tower der höchste „Free-Fall“ der Welt. Ein Fahrgeschäft, welches sich Stefan nicht entgehen lies. Voller Anspannung saß ich im Sitz und wusste das ich gleich wie eine Kanonenkugel nach oben sausen werden, es war soweit – der Magen drehte sich kurz ehe ich mich wie in der Schwerelosigkeit wieder nach unten bewegte, wow was für ein Kick und welch eine Aussicht.

Nach diesem Kick, gingen wir auf Hotel-Sightseeing. In Las Vegas ist jedes Hotel am „Strip“ eine kleine Stadt mit speziellem Thema. Unser erster Stop war das Sahara, welches auch mit der Hotel Achterbahn umfahren werden kann. Hier machten wir auch Lunch, für $ 11,- „All you can eat“ am großen Buffet.

Es ging nun mit dem Bus zum Ende des „Strip“. Der Anfang bildet hier das Hotel „Luxor“, eine riesige Pyramide. Die viert größte der Welt wird von einer gigantischen Sphinx bewacht.

Nebenan das Excalibur, welches ebenfalls im Agyptischen Stil gestaltet ist. Dann das „New York New York“ ein Nachbau der Manhattan Skyline mit Empire State Building und einigen mehr, davor eine riesige Freiheitsstatue.

Vor dem Hotel „Paris“, wie könnte es anders sein, ein originalgetreuer Nachbau des Eifelturms inkl. Turmrestaurant.

Das Hotel „Caesar’s Palace“ ganz im Zeichen der Römer, Nachbauten der berühmten Brunnen in Rom und natürlich etliche Statuen des Herrschers.

Vor dem Hotel „Treasure Island“ ein Piratenschiff, auf welchem von Zeit zu Zeit auch der Untergang des Schiffes als Show dargestellt wird.

Und dann noch der Hammer „The Venetian“. Du kommst in das Hotel, ein großes Casino, fährst mit der Rolltreppe in zweiten Stock und du stehst direkt am Canale Grande mit Gondeln und dem singenden Gondoliere.

Wie es sich natürlich gehört, haben wir zum Abschluss noch etwas am einarmigen Banditen im Hotel Casino verzockt. Im „Adventure Dome“ haben wir uns auch noch an einigen Buden wie „Hau den Lukas“ und „Entenschießen“ versucht und sogar einige Kleinigkeiten gewonnen.

Hier noch ein Link zu unserem “kleinen” Hotel “Circus Circus” mit 3772 Zimmern




… die Nacht als die Bären kamen!

Startort: Yosemite (Curry Village)

Zielort: Lone Pine

Wetter: heiß

2:00 Uhr morgens, wir schlafen tief und fest in unserem Hauszelt. 2:07 Uhr mit Geschrei und komischen Tönen, wie wenn jemand Blechmülleimer umwirft werden wir geweckt. Wir haben beide den gleichen Gedanken, EIN BÄR!

Wir gehen zum „Fenster“, welches nur aus einem Fliegengitter besteht, und siehe da nur etwa 10m vor uns steht ein Schwarzbär mit seinen zwei kleinen süßen Jungbären und durch wühlt, was die Nachbarn stehen ließen. Kein Gitter, kein großer Graben sondern nur zwei Ranger die für den Fall der Fälle die Flinte im Anschlag haben. Mit mulmigem Gefühl öffne ich die Tür, denn ein Foto muss doch sein. Ich streckte aber nur den Arm mit der Kamera in der Hand durch den Türspalt, denn als Bärenfutter will ich diese Reise nicht beenden. Nach dem ein tolles Foto im Kasten war, schauten wir noch etwas zu ehe die Bärenmutter auf unser Hauszelt zukommt. Grübel’, haben wir noch was Essbares im Zelt, draußen vor der Türe – nein, alles in der Bärenbox. Die Bärin geht mir den Jungen an unserem Zelt vorbei und es kehrt wieder Ruhe um und in unserem Zelt ein.

Nach dieser Abenteuernacht starten wir über den Tioga Pass durch das Death Valley Richtung Las Vegas. Da das Death Valley bei den meisten Wohnmobilvermietern verboten ist, wir aber das Glück haben, dieses auf eigene Gefahr im Juni noch durchfahren zu dürfen streben wir einen Campingplatz kurz davor an um am nächsten Morgen die Kälterezeit zu nutzen.

Während der Fahrt abwärts des Tioga Passes leuchtete eine Warnmeldung im Amaturenbrett auf „Check“! Check? Was? Das Auto lief normal wie immer, Bremsen gingen Problemlos, Ölstand auch OK, was nun? Wir fuhren eine Tankstelle an, dort gab man uns die Auskunft wir sollen noch etwa 60 mi. fahren und dann wird das schon weg gehen. OK, beruhigend? Nach 60mi., in Big Pine, leuchtete die Info immer noch. Wir riefen dann die Servicenummer unseres Wohnmobilvermieters, El Monte, an. Dort bekamen wir die Info „So lange das Fahrzeug fährt ist alles in Ordnung, wir sollen uns melden wenn wir irgendwo stehen“. Ein Eck weiter war eine Autowerkstatt, er meinte dass das Fahrzeug überanstrengt ist und die Lampe durch den Höhenunterschied anging, diese aber bald erlöschen wird. Kaum ein Kilometer gefahren und die Lampe war erloschen.

Nach dem wir etwas mehr als 300km unterwegs waren, haben wir gegen 16 Uhr Lone Pine erreicht. Eine Western Stadt, wie man sie aus den Filmen kennt. Dann noch eine Runde im Ort gedreht, dabei drei Caches gehoben, eine runde Schwimmen im Pool und dann früh ins Bett, denn morgen wollen wir ja früh starten. 




21.6.2008 San Francisco

Nach 12 Stunden Schlaf starten wir topfit in den Tag. Dieser fängt an mit einem kleinen Frühstück (Bagel mit Nutella + Donat) auf unserem Zimmer. Dann geht’s los auf Tour in San Francisco. Wir fahren mit dem Cablecar ein Stück unseres Weges. Nach steilem Anstieg erreichen wir den Coit Tower. Von oben haben wir einen traumhaften Blick über San Francisco. Danach machen wir uns auf den Weg zur Fisherman’s Wharf. Aber auf dem Weg dorthin verstecken wir erst noch unseren Travelbug in einem Cache. Gute Reise! Wir reservieren Tickets für eine Alcatrazfahrt, wenn wir zurück nach San Francisco kommen. Auch am Wasser laufen wir an einem Cache vorbei, den wir natürlich schnell loggen. Am Hafen treffen wir u.a. Seelöwen an. Auch ein paar Deutsche sind unterwegs. Wir erfahren am Hafen von San Francisco, dass Holland nicht im Halbfinale der EM steht, sondern Russland! Mit dem Bus geht unsere Tour weiter zur Golden Gate Bridge. Traumhaft! Von dort noch mit dem Bus ein Stück weiter zum Golden Gate Park. Dort machen wir einen Spaziergang durch den Park. Zum Schluss fahren wir mit dem Bus ein langes Stück zurück zum Hotel!




20.06.2008 - Guten Morgen aus SFO

Hier ist gerade 7:37Uhr und herrlicher Sonnenschein.

Nach unserem Flug welcher für Kathrin Böhler (laut Ticket) und mit Reisepass Frau Asal problemlos verlief wurde ich in SFO am US-Zoll in ein Zollbüro gebeten. Ups, was wollen die, mir war nix bewusst, dafür etwas mulmig im Bauch. Ich wurde wie eine Orange mit Fragen ausgequetscht und am Schluss wurde uns zur Hochzeit gratuliert und einen schönen Aufenthalt in den USA gewünscht. Auf Rückfrage was dies war, hieß es nur eine zufällige Kontrolle. 

Unsere Koffer waren nun die letzten vom ganzen Flug und standen schön sortiert neben dem Förderband, aufgeladen und los zum Taxi. Angekommen am Hotel und Lage checken die ersten Runden in der Stadt und dann ab Schlafen, wir waren nun 25h auf den Beinen.

Was wir heute erleben, schreiben wir die nächsten Tage hier!

Über euere Kommentare und Infos aus Todtnau freuen wir uns.

Kathrin und Stefan